Tektonische Zeiten

Nicht jede Krise kündigt sich laut an. Oft arbeiten die Kräfte im Verborgenen. Dieses Essay zeigt, warum die Schweiz heute auf tektonisch bewegtem Boden steht, und weshalb Masshalten zur zentralen Aufgabe unserer Zeit wird.
Die Schweiz vor einem stillen Systemwechsel

Der Staatsrechtler Paul Richli warnt: Das neue Schweiz–EU-Abkommen bedeutet einen tiefgreifenden Systemwechsel. Die automatische Übernahme von EU-Recht gefährdet die gesetzgeberische Eigenständigkeit und damit die Grundlage der schweizerischen Wohlfahrt.
Wohlfahrt statt Verdichtung

Die Schweiz braucht keine dichteren Städte, sondern tiefere Einsichten. Wahre Wohlfahrt entsteht nicht durch Wachstum, sondern durch Lebensqualität, Gerechtigkeit und eine intakte Natur.
Wohnungen fehlen, Prämien explodieren – und wer zu spät kommt, verliert

Wohnungen fehlen, Prämien explodieren – und wer zu spät kommt, verliert. Wie die stille Krise von Wachstum und Verdrängung die Schweiz an ihre Grenzen bringt.
10-Millionen-Schweiz

115 Redner im Nationalrat zur Initiative Keine 10-Millionen-Schweiz, doch der Saal bleibt leer. Ein Bild für Redebedarf ohne Zuhörbereitschaft.
Grosse Träumer und kleine Stolperer

EU Paket: Die «Notbremse» klingt beruhigend – ist aber kaum belastbar. Am Ende bleiben steigende Wohnkosten, wachsender Flächenverbrauch und weniger Wohlfahrt.
Wachstum verstehen, Zukunft gestalten

Wohnbevölkerung der Schweiz steigt 2024 auf über neun Millionen, trotz Geburtenrückgang laut Bericht BFS vom 03.04.2025
Freiwillig unsichtbar

Klein, aber folgenschwer.
Die Ameise als Spiegel unserer ökologischen Nachlässigkeit
Wohlfahrt ist unser Kompass

Warum Lebensqualität mehr ist als Wohlstand – ein persönlicher Impuls von Roland Schmutz, Präsident von ecologie suisse.
Wohlfahrt beginnt zu Hause

Die Wohnsituation prägt Gesundheit, und Sicherheit und wird so zum stillen Gradmesser für Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit.