Schweizer Lehrbetriebe stellen bei immer mehr Lernenden Defizite bei grundlegenden Fähigkeiten fest. Besonders beim Schreiben und Rechnen fällt das Urteil kritisch aus. Die Folgen sind zusätzlicher Betreuungsaufwand, höhere Kosten und teilweise weniger Lehrstellen. Bildungsforscher warnen allerdings davor, aus einer Arbeitgeberumfrage einen allgemeinen Leistungszerfall abzuleiten. Ganz von der Hand weisen lässt sich das Problem dennoch nicht.
Lesen, schreiben, rechnen. Was selbstverständlich klingt, scheint beim Eintritt ins Berufsleben zunehmend zum Problem zu werden. Wer heute Lernende ausbildet, muss nach Angaben vieler Betriebe häufiger korrigieren, Arbeitsaufträge mehrfach erklären und bei schulischen Aufgaben helfen. Was eigentlich Aufgabe der Volksschule sein sollte, landet damit teilweise im Lehrbetrieb. Dieter Kläy vom Schweizerischen Gewerbeverband sagt: «Es ist nicht die Aufgabe von Betrieben, die Grundkompetenzen zu fördern.»
Fast 3000 Ausbildner befragt
Economiesuisse, der Schweizerische Arbeitgeberverband und der Schweizerische Gewerbeverband wollten genauer wissen, wie Lehrbetriebe die Entwicklung wahrnehmen. Zwischen dem 16. Juni und dem 10. Juli 2026 befragten sie Unternehmen in der ganzen Schweiz. Der Fragebogen wurde über die Mitgliederorganisationen der drei Verbände verteilt und sollte von Personen ausgefüllt werden, die Lernende unmittelbar betreuen oder für deren Ausbildung verantwortlich sind.
2929 vollständig ausgefüllte Fragebogen gingen ein. Mehrere Antworten können allerdings aus demselben Unternehmen stammen. Die teilnehmenden Betriebe bilden im Median sechs Lernende aus. Wichtig ist eine Einschränkung: Die Befragung ist keine repräsentative Zufallsstichprobe der Schweizer Unternehmen. Sie misst in erster Linie die Erfahrungen und Einschätzungen der teilnehmenden Ausbildner. Das schränkt die Aussagekraft ein, macht die Ergebnisse aber nicht bedeutungslos.
Besonders das Schreiben bereitet Sorgen
Am kritischsten beurteilen die Unternehmen die Schreibkompetenzen. 59 Prozent bewerten diese als eher ungenügend oder sehen die Anforderungen als nicht erfüllt an. Bemängelt werden insbesondere Rechtschreibung und Grammatik. Viele Betriebe beobachten zudem Schwierigkeiten beim Strukturieren von Texten und beim adressatengerechten Formulieren. Beim Lesen sieht es etwas besser aus. Einfache Arbeitsaufträge und Anleitungen werden mehrheitlich verstanden. Schwierigkeiten entstehen eher bei längeren Texten oder wenn bestimmte Informationen gezielt herausgefiltert werden müssen.
Auch in der Mathematik ergibt sich kein einheitlich negatives Bild. Die Grundrechenarten werden vergleichsweise positiv beurteilt, bei weitergehenden mathematischen Anforderungen fällt die Einschätzung deutlich kritischer aus. Interessant ist die Gegenbewegung bei den digitalen Fähigkeiten: Dort stellen die Unternehmen mehrheitlich Verbesserungen fest. Es wäre deshalb falsch, von einer generell «schlechteren Jugend» zu sprechen. Das Problem scheint wesentlich spezifischer zu sein: Gerade bei einigen klassischen Grundkompetenzen sehen viele Ausbildner eine Verschlechterung.
Drei Viertel sehen beim Schreiben einen Abwärtstrend
Besonders bemerkenswert ist die zeitliche Einschätzung. Rund drei Viertel der Befragten geben an, dass sich die Schreibkompetenzen der Lernenden während der vergangenen zehn Jahre eher oder stark verschlechtert hätten. Viele verorten den Beginn dieser Entwicklung ungefähr fünf Jahre zurück.
Am häufigsten wird sie bei Jugendlichen in der dreijährigen beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ beobachtet. Das bleibt eine Wahrnehmung der Betriebe. Aber eine Wahrnehmung von fast 3000 Personen, die unmittelbar mit Lernenden arbeiten, verdient Aufmerksamkeit.
Die Defizite kosten Zeit und Geld
Für die Unternehmen bleibt die Entwicklung nicht folgenlos. Knapp die Hälfte schätzt den zusätzlichen Betreuungsaufwand auf eine bis drei Stunden pro Woche und Lernenden. Das ist beträchtlich. Ein Betrieb mit mehreren Lernenden kommt damit schnell auf einen erheblichen zusätzlichen Aufwand. Rund zwei Fünftel der Unternehmen berichten zudem von zusätzlichen Kosten. Wo diese beziffert werden können, liegen sie häufig bei bis zu 2000 Franken pro Jahr und Lernenden. Die Reaktion der Betriebe ist unterschiedlich. Viele setzen auf engere Betreuung, interne Unterstützung, Nachhilfe oder Stützkurse. Nur knapp ein Viertel gibt an, keine besonderen Massnahmen ergriffen zu haben. Damit verschiebt sich ein Teil der Bildungsarbeit faktisch von der Schule in die Unternehmen. Und genau dort wird es für die Berufsbildung heikel.
Jeder fünfte Betrieb erwägt weniger Lernende
Die wohl brisanteste Zahl der Untersuchung lautet: Rund jeder fünfte befragte Betrieb gibt an, wegen der beobachteten Entwicklung weniger Lernende aufzunehmen oder künftig weniger ausbilden zu wollen. Die Mehrheit der Unternehmen hält allerdings an ihrer bisherigen Zahl von Ausbildungsplätzen fest. Und auch bei den kritischen Betrieben bedeutet die Reaktion nicht automatisch den vollständigen Rückzug aus der Berufsbildung. Häufiger als ein Abbau von Lehrstellen ist eine strengere Auswahl. Unternehmen erhöhen die Anforderungen an Bewerber oder lassen eine Lehrstelle lieber unbesetzt, wenn sie keinen geeigneten Kandidaten finden.
Gerade angesichts des Fachkräftemangels entsteht damit eine paradoxe Situation: Die Wirtschaft braucht Nachwuchs, gleichzeitig wird es für Unternehmen aufwendiger, diesen Nachwuchs auszubilden. Das betrifft mehr als die Betriebe. Es betrifft einen Bildungsweg, der für das Schweizer Modell eine besondere Bedeutung hat.
Die Maschinenindustrie beobachtet Ähnliches
Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Die KMU des Branchenverbandes Swissmechanic bilden zusammen mehrere Tausend Lernende aus. Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe bezeichnet die Suche nach geeigneten Jugendlichen als «eher schwierig», fast jeder fünfte als «sehr schwierig».
Als Gründe werden unter anderem ungenügende schulische Leistungen oder nicht passende Bewerberprofile genannt. Gleichzeitig fehlen teilweise schlicht genügend Bewerbungen. Das Problem lässt sich deshalb nicht allein auf mangelnde Schulbildung reduzieren. Demografie, Berufswahl und der Trend zu akademischen Bildungswegen spielen ebenfalls eine Rolle.
Woher kommt die Entwicklung?
Hier wird die Sache schwieriger. Selbst Economiesuisse räumt ein, dass die Ursachen nicht geklärt sind. Diskutiert werden unter anderem die Folgen der Corona-Jahre, Veränderungen im Unterricht, der Lehrplan 21, gesellschaftliche Veränderungen und die zunehmende sprachliche Heterogenität der Schulklassen. Für einfache Schuldzuweisungen gibt es bislang keine ausreichende Datengrundlage.
Was hingegen messbar ist: Die PISA-Ergebnisse der Schweiz haben sich langfristig verschlechtert. Zwischen 2012 und 2022 sank der durchschnittliche Wert der Schweizer 15-Jährigen in Mathematik um rund 23 Punkte. Beim Lesen betrug der Rückgang rund 25 Punkte.
Gleichzeitig gehört die Schweiz international weiterhin zu den vergleichsweise starken Bildungssystemen und liegt in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften über dem OECD-Durchschnitt. Beides ist wahr. Die Schweiz steht nicht vor einem bildungspolitischen Zusammenbruch. Aber die langfristige Entwicklung bei Lesen und Mathematik ist auch kein Grund zur Selbstzufriedenheit.
Besonders relevant ist der untere Leistungsbereich: Rund ein Viertel der Schweizer 15-Jährigen erreicht beim Lesen die von der OECD definierte Mindestkompetenzstufe nicht. In Mathematik betrifft dies knapp einen Fünftel.
Die Forschung warnt vor voreiligen Schlüssen
Bildungsforscher stellen denn auch nicht unbedingt das Problem infrage, wohl aber die Methode der Verbandsumfrage. Der Berner Soziologe Axel Franzen weist darauf hin, dass keine Zufallsstichprobe vorliegt. Damit lässt sich nicht ohne Weiteres sagen, dass die Ergebnisse für sämtliche Schweizer Lehrbetriebe repräsentativ sind. Vor dem Hintergrund der PISA-Ergebnisse hält er die Beobachtungen dennoch für plausibel.
Deutlicher äussert sich die Berner Bildungsforscherin Andrea Erzinger. Wer einen tatsächlichen Leistungsrückgang nachweisen wolle, müsse vergleichbare Leistungstests zu verschiedenen Zeitpunkten durchführen. Rückblickende Einschätzungen von Ausbildnern könnten einen solchen Nachweis nicht ersetzen. Das ist ein berechtigter Einwand. Gleichzeitig stellt sich die Frage, weshalb so viele Ausbildner unabhängig voneinander von ähnlichen Erfahrungen berichten. Genau hier wären langfristig vergleichbare Daten besonders wertvoll.
Mit der schweizweiten Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen, kurz ÜGK, verfügt die Schweiz grundsätzlich über standardisierte Leistungsmessungen. Für einen langfristigen Vergleich eignen sich die bisherigen Erhebungen allerdings nur eingeschränkt, weil zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene Fachbereiche und Schulstufen geprüft wurden. Gerade deshalb fehlt eine durchgängige Datenreihe, mit der sich die Wahrnehmung der Lehrbetriebe über längere Zeit unmittelbar überprüfen liesse.
Und was denken die Eltern?
Einen anderen Blick eröffnet die Studie «Welche Schule will die Schweiz?». Sotomo befragte im Auftrag der Stiftung Mercator Schweiz Ende 2022 insgesamt 7706 Personen, darunter 6289 Eltern. Wenn es ihre finanzielle Situation zulassen würde, könnten sich 60 Prozent der befragten Eltern vorstellen, ihr Kind an eine Privatschule zu schicken. Tatsächlich besuchen nur rund fünf Prozent der Kinder in der Schweiz eine Privatschule.
Daraus lässt sich kein Vertrauensverlust in die Volksschule ableiten. Die Gründe reichen von individueller Förderung und anderen Lernformen bis zu Erfahrungen mit Mobbing oder Leistungsdruck. Bemerkenswert bleibt dennoch, wie gross die grundsätzliche Offenheit gegenüber einer Alternative zur öffentlichen Schule ist.
Warnsignale, aber noch kein Beweis
Die Untersuchungen messen unterschiedliche Dinge. Die Arbeitgeberumfrage aus dem Jahr 2026 untersucht die Wahrnehmung von Ausbildnern. PISA misst Kompetenzen von 15-Jährigen. Die Elternbefragung von 2022 wiederum erfasst Einstellungen zur Schule.
Aus diesen Befunden lässt sich kein einfacher Ursache-Wirkungs-Zusammenhang konstruieren. Zusammengenommen liefern sie aber genügend Anlass, die Entwicklung der Grundkompetenzen genauer zu beobachten. Die Schweiz verfügt nach wie vor über ein leistungsfähiges Bildungssystem und eine international erfolgreiche Berufsbildung. Gerade deshalb sollte sie Warnsignale ernst nehmen.
Entscheidend ist letztlich nicht, ob 59 oder 61 Prozent der Ausbildner mit einer bestimmten Kompetenz unzufrieden sind. Entscheidend ist, ob ein Jugendlicher nach neun Jahren obligatorischer Schule ausreichend lesen, verständlich schreiben und sicher rechnen kann, um eine Berufsausbildung erfolgreich zu beginnen.
Denn die Lehre ist mehr als ein Ausbildungsmodell. Sie ist einer der wichtigsten Wege zu beruflichem und sozialem Aufstieg in der Schweiz. Wenn Betriebe zunehmend schulische Grundlagen nachholen müssen und deshalb die Auswahl verschärfen oder weniger Lehrstellen anbieten, wird dieser Weg gerade für jene Jugendlichen enger, die besonders auf ihn angewiesen sind.
Dann wäre die Debatte über mangelnde Grundkompetenzen nicht mehr nur eine Bildungsfrage. Sie würde einen Kern des Schweizer Erfolgsmodells berühren.
Was Lehrbetriebe beobachten
Viele Ausbildungsverantwortliche berichten von Defiziten bei grundlegenden schulischen Fähigkeiten. Besonders kritisch wird das Schreiben beurteilt. Die Folgen zeigen sich auch im Ausbildungsalltag.
Lesen und Mathematik verlieren an Boden
Die PISA-Ergebnisse zeigen auch unabhängig von der Arbeitgeberbefragung eine langfristige Verschlechterung. Zwischen 2012 und 2022 gingen die durchschnittlichen Leistungen in Mathematik und Lesen um mehr als 20 Punkte zurück.
quellenangaben
- economiesuisse, Schweizerischer Arbeitgeberverband und Schweizerischer Gewerbeverband – Auswertung Umfrage Grundkompetenzen Zentrale Grundlage des Beitrags. Die drei Wirtschaftsverbände befragten zwischen dem 16. Juni und dem 10. Juli 2026 Unternehmen und Ausbildungsverantwortliche zu den Grundkompetenzen ihrer Lernenden. Ausgewertet wurden 2929 vollständig ausgefüllte Fragebogen. Untersucht wurden Schreiben, Lesen, Mathematik und digitale Kompetenzen sowie Betreuungsaufwand, zusätzliche Kosten und Auswirkungen auf die Ausbildung von Lernenden. Die Befragung ist keine repräsentative Zufallsstichprobe; mehrere Antworten können aus demselben Unternehmen stammen.
- OECD – PISA 2022 Results: Switzerland Primärquelle für die PISA-Ergebnisse der Schweiz. 2022 erreichten Schweizer 15-Jährige durchschnittlich 508 Punkte in Mathematik, 483 Punkte beim Lesen und 503 Punkte in Naturwissenschaften. Die Schweiz lag damit in allen drei Bereichen über dem OECD-Durchschnitt. 81 Prozent erreichten in Mathematik mindestens Kompetenzstufe 2, beim Lesen waren es 75 Prozent.
- OECD – PISA 2022: Entwicklung der Leistungen 2012 bis 2022 Datengrundlage für den langfristigen Vergleich. Zwischen 2012 und 2022 sank die durchschnittliche Leistung der Schweiz in Mathematik um 22,7 Punkte und beim Lesen um 25,1 Punkte. Gleichzeitig nahm der Anteil der Jugendlichen unterhalb der Kompetenzstufe 2 in Mathematik um 7,0 und beim Lesen um 10,9 Prozentpunkte zu.
- Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren – ÜGK 2023 Ergebnisse der schweizweiten Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen, ÜGK. Die EDK hat nationale Bildungsziele für die obligatorische Schule festgelegt; seit 2016 wird deren Erreichen schweizweit mit standardisierten Schulleistungsstudien überprüft. Die Erhebung 2023 untersuchte Kompetenzen in den Schul- und Fremdsprachen am Ende der obligatorischen Schule.
- Universität Bern, ICER – Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen Wissenschaftliche Informationen zum schweizerischen Bildungsmonitoring und zur Durchführung der ÜGK. Im Unterschied zu rückblickenden Einschätzungen von Ausbildungsverantwortlichen werden schulische Kompetenzen mit standardisierten Leistungstests untersucht.
- Swissmechanic – Konjunktur hellt sich auf, Fachkräftemangel bleibt Wirtschaftsbarometer vom 26. August 2026 zur Situation der Schweizer MEM-KMU. Rund zwei Drittel der befragten Betriebe bilden Lernende aus. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung geeigneter Jugendlicher. Als Probleme werden unter anderem zu wenige Bewerbungen und ungenügende schulische Voraussetzungen genannt.
- Stiftung Mercator Schweiz / Sotomo – Welche Schule will die Schweiz? Repräsentative Befragung zu Erwartungen und Einstellungen gegenüber dem Schweizer Bildungssystem. Sotomo befragte vom 2. bis 22. November 2022 insgesamt 7706 Personen aus allen Landesteilen, darunter 6289 Eltern. Die Ergebnisse wurden 2023 veröffentlicht.
- Sotomo / Stiftung Mercator Schweiz – Studienbericht «Welche Schule will die Schweiz?» Vollständiger Studienbericht. Grundlage für die Aussagen zu öffentlichen und privaten Schulen. Unter der Voraussetzung, dass es die finanzielle Situation zulassen würde, könnten sich 60 Prozent der befragten Eltern vorstellen, ihr Kind an eine Privatschule zu schicken. Der Bericht untersucht zudem die wahrgenommenen Vor- und Nachteile öffentlicher und privater Schulen sowie die Haltung zur Finanzierung von Privatschulen.
- Fritz+Fränzi – Das erhoffen sich Eltern von einer Privatschule Ergänzende journalistische Einordnung der Ergebnisse der Mercator-/Sotomo-Studie. Behandelt werden unter anderem die Erwartungen an Privatschulen sowie Gründe, weshalb sich Eltern für private oder alternative Schulformen interessieren.
- Beobachter – Inkompetente Lehrlinge? Bildungsprofis kritisieren die Studie Kritische Einordnung der Arbeitgeberbefragung vom 7. September 2026. Der Beitrag enthält insbesondere die Einschätzungen des Berner Soziologen Axel Franzen und der Bildungsforscherin Andrea Erzinger zur Methodik und Aussagekraft der Befragung. Thematisiert wird vor allem die fehlende Zufallsstichprobe und die Frage, inwieweit rückblickende Einschätzungen einen tatsächlichen Leistungsrückgang belegen können.
- Blick – Arbeitgeber schlagen Alarm: Sind die Schulabgänger zu dumm für die Lehre? Berichterstattung zur Arbeitgeberumfrage und zur Situation der Lehrbetriebe. Quelle für die im Beitrag zitierte Aussage von Dieter Kläy vom Schweizerischen Gewerbeverband: «Es ist nicht die Aufgabe von Betrieben, die Grundkompetenzen zu fördern.»
- 20 Minuten – Wegen Deutsch und Mathe: Firmen wollen weniger Lehrlinge Journalistische Berichterstattung über die Ergebnisse der Arbeitgeberbefragung, die Auswirkungen auf Lehrbetriebe und die Diskussion möglicher Ursachen der beobachteten Entwicklung.
- St. Galler Tagblatt – Unternehmen wollen weniger Lehrlinge wegen Grundkompetenzen Journalistische Einordnung der gemeinsamen Befragung von economiesuisse, Schweizerischem Arbeitgeberverband und Schweizerischem Gewerbeverband zu den Grundkompetenzen von Lernenden.
- Neue Zürcher Zeitung – Defizite beim Schreiben und Rechnen: Jeder fünfte Betrieb will weniger Lehrlinge einstellen Berichterstattung über die Verbandsbefragung, insbesondere zu den wahrgenommenen Defiziten bei den Grundkompetenzen, zum zusätzlichen Aufwand für Ausbildungsbetriebe und zu möglichen Auswirkungen auf das Lehrstellenangebot.



